27 February 2008

Open CMD here - Aber wo ist die Powershell?

In Windows Vista ist die neue Shell von Microsoft mit dem Namen Powershell enthalten. Seit den Powertoys für Windows XP und nun ebenfalls standardmässig mit Windows Vista gibt es im Kontextmenü des Windows Explorers die Möglichkeit ein Shell-Fenster zu einem angegebenen Pfad zu öffen. Doch wie kann man die neue Powershell aus dem Explorer via Kontextmenü öffnen.

Unter burgaud.com bin ich fündig geworden. Nachfolgende Registryerweiterung bringt mich ans Ziel.


Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\powershell]
@="PowerShell Here"
[HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\powershell\command]
@="C:\\Windows\\system32\\WindowsPowerShell\\v1.0\\powershell.exe -NoExit -Command Set-Location -LiteralPath '%L'"

25 February 2008

It's Playoff time

Nun ist es endlich wieder soweit. Die Regular Season der National League ist vorüber und die Playoffs beginnen am kommenden Donnerstag, 28.02.2008.

Die Playoffs bestreiten diese Saison folgende Teams.
  • SC Bern (1.) - HC Fribourg-Gottéron (8.)
  • HC Genève-Servette (2.) - Rapperswil-Jona (7.)
  • Kloten (3.) - ZSC Lions (6.)
  • EV Zug (4.) - HC Davos (5.)
Zur "Schaden-"Freunde vieler hat es der HC Lugano dieses Jahr zum ersten Mal seit der Einführung der Playoffs vor 23 Jahren nicht ins Playoff geschafft. Naja, als ZSC Fan ist man sich die Playout Runde auch gewohnt :).

Auf jedenfall freue ich mich bereits auf spannende Derby Partien zwischen den Kloten Flyers und den ZSC Lions.

Grails 1.0 - und wie weiter?

Vor einigen Tagen, genauer am 18. Februar 2008, ist der Bugfix V.1.0.1 veröffentlicht. Dieser beinhaltet diese Fehlerbehebungen. Offensichtlich plant G2One einen weiteren Patch Release, den in ihrem Issue Tracker sind bereits Issues dem Release 1.0.2 zugeteilt.

Nun stellt sich die Frage, wie es mit Grails weitergeht? Was sind Features, welche in zukünftigen Release 1.5.x bzw. 2.x hinzukommen? Auf der Grails Roadmap werden folgende Punkte als zukünftige Features (sogenannte Post Grails 1.0) deklariert.
  • Implement support for JPA
  • Implement generation of domain model from DB (Middlegen integration)
  • Add server-side scripting of client Javascript (javascript DSL)
  • Refactor scaffolding to make it more pluggable and extensible
  • Implement support for JSP custom tag libraries in GSP
  • Fork GSQL and use to add support for database migrations
  • Add XML-RPC support for Service classes
  • Implement Grails-AOP an AOP mechanism built on the Groovy MOP
  • Add scaffolding of user authentication code
  • Start to build up a UI component tag library
Gerade die Integration von Middlegen könnte interessant werden, um Grails weiter in der "Enterprise-Welt" voranzutreiben. Nicht alle IT-Projekte (sehr wenige sogar) entstehen als sogenannte "Grüne Wiese Projekte" und daher macht es Sinn auf dieses Reverse-Engineering Tool zurückgreifen zu können.
Auch die Möglichkeit in Service Klassen XML-RPC Funktionalität zur Verfügung gestellt zu bekommen oder auf Basis Groovy MOP aspect-oriented-programming (AOP) in Grails zu nutzen klingt in meinen Ohren sehr attraktiv.

Wann diese tollen Features für jedermann erhältlich sind, konnte ich bisher nicht ermitteln. Auf jedenfall werde ich mich auf diesen Tag freuen und bis dahin weiter ausschau halten (oder allenfalls mal mit commiten *fg*). Die Suche geht also auch nach Version 1.0 weiter.

Nachtrag 27.02.2008: Graeme Rocher hat ein paar Folien zu Thema Grails und über die Zukunft von Grails veröffentlicht. Sie sind sehenswert :)

5 February 2008

Grails 1.0 ist da! - The search is over

Das lange Warten hat nun ein Ende. Die finale 1.0 Version von Grails wurde heute von G2One Inc. für die Öffentlichkeit freigegeben. Gleichzeitig zur Veröffentlichung wurde der Grails Homepage auch ein neues Gesicht geschenkt; eines welches es sich im Vergleich zu ähnlichen Software-Vorhaben (z.B. Ruby on Rails) zeigen lässt.

Grails ist ein Framework zum effektiven Erstellen von Web Applikationen. Es bedient sich unter anderen an in der Java-Welt akzeptieren Frameworks wie Spring und Hibernate. Mittels Techniken wie Scaffolding, Coding by Convention, usw. welche von Ruby on Rails entnommen wurden, stellt Grails ein leichtgewichtiges Framework dar, mit welchem Webapplikationsentwicklung zügig voran getrieben werden kann.

Zu den neuen Features gehören unter anderem Unterstützung von REST, JNDI, Content Negotiation und die vereinfachte Definition von Filtern. Weitere Informationen dazu finden sich in den Release Notes.

Nachtrag: Offensichtlich hat sich in der Taglibrary ein Bug eingeschlichen (siehe Jira). Nach Absprache mit der Grails Community habe ich ein Issue eröffnet. Meiner Ansicht nach ist der Bug umgehbar und somit überhaupt nicht kritisch.

3 February 2008

Gant 1.1.0 wurde veröffentlicht

Gant ist ein Build-Tool, welches auf dem Java Buildtool Ant aufsetzt. Im Gegensatz zu Ant, welches Buildfiles in XML Dateien abbildet, verwendet Gant Groovy Scripts. Und hier liegt auch der Unterschied und die Mächtigkeit von Gant. In den erwähnten Groovy können sämtliche Möglichkeiten von Groovy (und natürlich auch von Java) ausgeschöpft werden. Mit Ant wird dies innerhalb der XML Dateien einwenig unübersichtlich.

Am 30. Januar 2008 hat der Projektleiter von Gant, Russel Winder, den Release von Gant 1.1.0 bekanntgegeben.
Russel Winder, 30. Januar 2008: "With the release of Groovy 1.5.2, it seemed entirely appropriate to release Gant 1.1.0, so this has been done."
Der Release beinhaltet unter anderem einen Ant Task, welcher es ermöglichen soll mittels dem Ant-Gant Workaround Gant Skripte auch in Continous Integration Server, welche derzeit Gant noch nicht direkt unterstützen, ausführen zu können.

16 January 2008

Grails 1.0 - Bald schon da?

Grails Issue Tracker Jira zufolge kann es nicht mehr lange dauern, bis die erste stabile 1.0 Version offiziell zum Download bereit steht. Aktuell beinhaltet der Grails 1.0 RC4 noch 6 offene Issues, welche gelöst werden müssen. Danach wird anhand der letzten 55 Issues auf direktem Weg auf die Version 1.0 hingearbeitet. Der Projektleiter von Grails spricht in seinem Blog davon, dass Grails innerhalb des nächsten Monats (Februar 2008) erscheinen soll.

8 January 2008

Umgebungsvariablen in der Windows Registry

Windows verwaltet die Systemumgebungsvariablen unter nachfolgendem Registrypfad.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Environment

6 January 2008

Softwareentwicklung mit Groovy und Gant

Vor kurzem haben Freunde und ich ein Open Source Projekt namens Minsight gestartet, welches mittels Java und Groovy entwickelt wird. Da wir mit Apache Ant bereits gute Erfahrungen gemacht haben, jedoch im Buildprozess mit Groovy arbeiten wollten, haben wir uns entschieden auf Gant zu setzen, welches auf Ant aufsetzt.

Unter diesem Link findet man ein Slideshow zum Thema "Wieso soll Gant verwendet werden?".

Vor ein paar Tagen wollte ich mich daran machen einen Continuous Integration Server aufzusetzen, welcher unser SVN Repository überwacht. Genauer wollte ich TeamCity 3.0 als CI Server verwenden. Als alles schön aufgesetzt war, d.h. als der CI Server funktionierte und bereit war ein Softwareprojekt zu überwachen, ist mir aufgefallen, dass Gant Skripte durch TeamCity 3.0 aktuell nicht unterstützt werden. Ich gebe zu, dass ich keinerlei vorgängige Evaluation durchgeführt habe, ansonsten wäre mir dies wahrscheinlich schon früher aufgefallen wäre :) Anyway. Das hätte in diesem Fall nicht viel gebracht, da keiner der bekannten CI Server Gant direkt unterstützt. Nach meiner Recherche konnte ich auch keinerlei Intention finden, dass sich dies in Kürze ändern würde.

Nach einem kurzem Besuch auf dem Gant Issue Tracker Jira ist mir aufgefallen, dass wir nicht das erste Groovy Softwareprojekt sind, welches in dieses Problem gelaufen ist. Unter Jira Issue Gant-18 hat der Projektleiter von Groovy bereits ein Issue eröffnet, welches nach einem Ant Task verlangt, um eine Art Ant Build Wrapper für ein Gant Skript schreiben zu können.

Zu diesem Zeitpunkt (2. Januar 2008) war das Issue noch nicht in Bearbeitung und daher schrieb ich Russel Winder, dem Projektleiter von Gant, ein Mail und fragte ihn, ob das Issue umgesetzt würde und ob es bereits auf einer Roadmap ersichtlich ist. Offensichtlich hatte Russel im jungen 2008 bereits wieder Tatendrang entwickelt und schrieb mir, dass er aufgrund meiner Anfrage mit der Entwicklung des Ant Tasks begonnen habe *freu*.

Seit dem 4. Januar ist nun auch im aktuellen Snapshot von Gant 1.0.3 der Ant Task zur Verfügung und Russel bat uns diesen mit dem Buildskript von Minsight zu testen. Wie so oft funktioniert neue Software (in diesem Fall die Kollaberation zwischen dem neuen Ant Task und Gant) nicht immer gleich beim ersten Mal. In unserem Gant Skript verwenden wir den ConfigSlurper von Groovy, um auf einfache Weise Java Properties Dateien einzulesen. Offensichtlich verursacht dies ein Problem:

< BUILD FAILED
< C:\minsight\build.xml:12: java.lang.NoClassDefFoundError: groovy/lang/Script


Es scheint als findet Gant die Groovy Libraries (JARs) nicht. Entfernt man den ConfigSlurper funktioniert das Ganze soweit. Offensichtlich gibt es jedoch noch weitere Probleme in diesem Kontext. Russel hat angeboten, das Issue nochmals zu analysieren.

Wir freuen uns auf jedenfalls auf die stabile Gant Version 1.0.3, welche einen Ant Task beinhalten wird, um Gant Buildskripte auch in CI Server ausführen zu können (ohne mit Skriptdaten à la .cmd oder .sh zu arbeiten). All denjenigen, welche Gant verwenden oder es planen in ihrem Softwareprojekt einzusetzen, können wir an dieser Stelle versprechen, dass wir den neuen Ant Task aus der Groovy Gemeinde auf Herz und Nieren im Rahmen unseres Verwendungszwecks testen werden.

30 December 2007

Spring 2.x - Dynamic language support

Seit der Version 2.0 unterstützt das Spring Framework dynamische Skriptsprachen wie JRuby, Groovy und BeanShell. Bezüglich JRuby und BeanShell kann ich an dieser Stelle nichts aussagen, da ich die beiden Sprachen nicht genauer kennen. Bezüglich Groovy und Spring hingegen möchte ich ein paar Worte verlieren.

In Groovy hat man die Möglichkeit sogenannte Groovy Skripte anzulegen, welche dann zur Laufzeit als Klasse kompiliert und ausgeführt wird. Diese Skripte ermöglichen gewisse Applikationslogik in Skripte auszulagern und Anpassungen diesen dann ohne erneutes kompilieren (durch den Entwickler oder den Buildrechner à la Continous Integration) durchführen zu können. Über die Nachteile (Einspielen von bösartigem Code, erhöhter Sicherheitsaufwand) dieser Variante möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen.

Im nachfolgenden Beispiel sieht man wie man in Spring 2.x (XSD Version, mit der alten DTD Version geht das nicht) ein Groovy Skript als Spring Bean bekannt macht. Mittels dem Attribut refresh-check-delay erhält man die Möglichkeit Spring mitzuteilen, in welchem Zeitinterval es das Groovy Skript auf Veränderungen testen soll. Dieser Mechanismus lässt sich laut Dokumentation auch ausschalten, indem man einen negativen Wert angibt.
<lang:groovy id="messenger" refresh-check-delay="5000"
script-source="classpath:Messenger.groovy">
<lang:property name="message" value="I Can Do The Frug" />
</lang:groovy>
Ein weiteres neues Feature ist die Spring inline dynamic language, welches es dem Entwickler ermöglicht direkt in der spring.xml Datei Groovy Code einzubetten.
<lang:groovy id="messenger">
<lang:inline-script>
package org.springframework.scripting.groovy;

import org.springframework.scripting.Messenger

class GroovyMessenger implements Messenger {

String message
}
</lang:inline-script>
<lang:property name="message" value="I Can Do The Frug" />
</lang:groovy>
Gemäss den Angaben von SpringSource (ehem. Interface21) kann der Einsatz von dynamischen Skriptsprachen in Zusammenhang mit Spring in nachfolgenden Punkten Sinn machen.
  • Scripted Spring MVC Controllers
  • Scripted Validators
Anmerkung: Die Codebeispiele sind alle aus der Spring Dokumentation (Spring 2.5) übernommen worden.

Debian packages

Debian packages werden wie folgt installiert: dpkg -i package-name.deb

Installierte Debian packages anzeigen: dpkg -l

Mittels grep kann die Ausgabe von dpkg eingeschränkt werden. Sucht man bspw. das Groovy Paket, so kann dies folgendermassen ermittelt werden. dpkg -l | grep groovy.

Mit dpkg -r package-name kann das installierte Paket wieder entfernt werden.

27 December 2007

Internationalisierung mit dem Spring Framework

Das Spring Framework bietet einen einfachen Mechanismus um Applikationen zu internationalisieren (I18N) ohne die sprachspezifischen Texte in den Sourcecode einbetten und somit bei Änderungen erneut kompilieren zu müssen. Mittels der Klasse ReloadableResourceBundleMessageSource können die sprachspezifischen Texte in Java Properties Dateien ausgelagert werden. Die Klasse bietet, wie es ihr Namen schon verspricht, das Erkennen von Änderungen, die zur Laufzeit in der Properties Datei gemacht werden, an die Applikation weiterzuleiten.

Als erstes benötigt man die angesprochene Properties Datei, in diesem Beispiel hat sie den Dateinamen meinePropertyDatei.properties und enthält zwei Properties namens login.username und login.password. Diese beiden Properties Einträge dienen bspw. als Textinhalte für Masken, auf welchen ein Login durchgeführt wird.
Nachfolgend sind zwei Properties Dateien abgebildet. Einmal die erwähnte meinePropertyDatei.properties, welche als Basis Datei dient und dann eine Property Datei namen meinePropertyDatei_DE.properties, welche Texte in deutscher Sprache beinhaltet. Wie dieser Postfix im Dateinamen durch Spring behandelt wird, möchte ich zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Artikel erklären.

[meinePropertyDatei.properties]

1. login.username=Please enter your username
2. login.password=Please enter your password


[meinePropertyDatei_DE.properties]

1. login.username=Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen ein
2. login.password=Bitte geben Sie Ihr Passwort ein


Um die Klasse ReloadableResourceBundleMessageSource in der eigenen Applikation via Spring verwenden zu können, muss diese im ApplicationContext vermerkt werden. Dabei gibt man den Dateinamen der Basis Properties Datei meinePropertyDatei.properties ohne Dateiendung (und ohne Postfix) an.

[spring.xml]

1. <bean id="messageSource"
class="org.springframework.context.support.ReloadableResourceBundleMessageSource">
2. <property name="basenames">
3. <list>
4. <value>meinePropertyDatei</value>
5. </list>
6. </property>
7. </bean>


Damit man nun aus der Applikation auf die Properties Datei bzw. deren Textinhalte zugreifen kann, muss man in der entsprechenden Klasse nur die Interfaceklasse MessageSourceAware implementieren.

[HibernateUserService.java]

1. public class HibernateUserService implements MessageSourceAware {
2.
3. private MessageSource messageSource;
4.
5. public void setMessageSource(MessageSource messageSource) {
6. this.messageSource = messageSource;
7. }
8.
9. public void printStuff() {
10. System.out.println("Username Text: "
+ messageSource.getMessage("login.username", null, null));
11. System.out.println("Password Text: "
+ messageSource.getMessage("login.password", null, null));
12. System.out.println("Deutscher Benutzername Text: "
+ messageSource.getMessage("login.username", null, Locale.GERMAN));
13. System.out.println("Deutscher Passwort Text: "
+ messageSource.getMessage("login.password", null, Locale.GERMAN));
14. }
15.}


Nun muss man die Klasse HibernateUserService nur noch dem Spring Context bekannt machen.

[spring.xml]

1. <bean name="userService"
class="ch.minsight.core.java.services.HibernateUserService" />


Wenn man nun das Bean userService via dem Spring Application Context anfordert wird die MessageSource automatisch in die Instanz von HibernateUserService implantiert. Dies nennt man ein sogenanntes 'Autowiring', da Spring automatisch erkennt, dass HibernateUserService eine MessageSource benötigt und somit das Bean mit der ID 'messageSource' übergibt. Wie man aus dem Java Sourcecode entnehmen kann, können die Texte unter Bekanntgabe der jeweiligen Locale, sprachabhängig ausgelesen werden.

24 December 2007

Groovy: Update 1.5.1 verfügbar

Am 21. Dezember - pünktlich als Weihnachtsgeschenk - kündigt Guillaume Laforge, der Groovy Projektleiter, die Verfügbarkeit des Bugfix Releases Groovy 1.5.1 an.
The Groovy development team and G2One are pleased to announce the
release of Groovy 1.5.1 -- a bug fix release for Groovy 1.5.

It fixes a few problems that were discovered after the release of Groovy 1.5.0.
In particular: a dead lock in the Groovy classloader, and a problem
with input streams with the Ant builder.
Also, a problem in highly concurrent setups on multi-processor
machines made Groovy run anormally slowly, and this new release also
fixes this problem and makes Groovy run much faster using the full
power of all the CPUs.
Groovy 1.5.1 kann hier heruntergeladen werden. Wie gewohnt kann nebst dem Source Code auch eine vorkompilierte Version, ein inoffizieller Windows Installer oder ein Debian Package heruntergeladen werden.

23 December 2007

TeamCity 3.0 - Ein weiteres kostenloses Continous Integration Tool steht zur Verfügung

Praktisch zur gleichen Zeit wie IntelliJ IDEA 7.0 veröffentlich wurde, haben die Entwickler von JetBrains das Continuous Integration Tool TeamCity 3.0 freigegeben. Bisher habe ich jeweils mit CruiseControl(.NET) in Projekten gearbeitet, bin aber seit dem Erwerb von IntelliJ IDEA 7.0 auf TeamCity aufmerksam geworden. Es wird in einer Professional und Enterprise Edition angeboten, wobei die erstere Version kostenlos ist und sich laut JetBrains für kleinere und mittlere Entwicklungsunternehmen eignet. In dieser Version können 20 Softwareprojekte parallel verwaltet werden. Ausserdem können maximal 20 Anwender in TeamCity festgelegt werden. Dies sind aber bereits die einzigen Einschränkungen, welche in der Professional Edition hingenommen werden müssen. Eine Auflistung aller Features von TeamCity findet man hier.

Im direkten Vergleich mit CruiseControl sticht einem die relativ simple und GUI-unterstützte Konfiguration ins Auge, welche ermöglicht, dass sich der Administrator nicht mit einem XML Konfigurationsdokument à la CruiseControl auseinandersetzen muss. Ferner steht für die gängigen IDEs ein Plug-in für TeamCity zur Verfügung, mit welchem man das Continous Integration Tool aus der Entwicklungsumgebung steuern kann.

TeamCity 3.0 ist als Windows Installer, Mac OS X und Linux Setup verfügbar, welches jeweils mit einem integrierten Apache Tomcat mitgeliefert wird. Alternativ steht einem ein Web Application Archive (WAR) für ein Deployment auf einem eigenständigen Application Server.

TeamCity 3.0 macht mir nach ersten kleinen Tests einen sehr ausgereiften Eindruck. Es macht richtiggehend Spass mit TeamCity zu arbeiten, da alles sehr einfach zu konfigurieren ist.

8 December 2007

Groovy 1.5 ist erschienen

Seit dem 08.12.2007 Groovy in der Version 1.5 als stabiler Release erhältlich. Einer der grossen Erweiterungen seit 1.0 ist die sogenannte Joint-Compilation von Groovy/Java Source Code. Dies ermöglicht es Groovy Abhängigkeiten in Java Klassen in einem Buildlauf (z.B. mit Ant) zu kompilieren. Weiter können nun auch GroovyTestCases mit JUnit 4.0 arbeiten. Die Release Notes sind wie immer in Jira von Codehaus zu finden.

Aktuell steht noch kein Windows Installer oder Ubuntu / Debian Paket zum Download bereit. Diese sollen aber in den kommenden Tagen nachgeliefert werden.

Offensichtlich scheint es sich bei diesem Release um den wahrscheinlich letzten Groovy 1.x Release zu handeln. Dies vermute ich, da die Releasekandidaten dieses 1.5 Releases allesamt die Versionsnummer 1.1 trugen. Ich vermute daher, dass die kommenden Erweiterungen von Groovy unter 2.x weitergeführt werden.

Nun kann man gespannt sein und darauf warten, dass Grails erstmals in einer stabilen 1.0 Version veröffentlicht wird.

5 November 2007

Exim4 - Lokale Domains einrichten

Exim4 unter Ubuntu (Debian) liesst die lokalen Domains aus der Datei /etc/exim4/domains. Die Domains werden in dieser Datei durch einen Doppelpunkt getrennt. D.h. domain1:domain2:...:domainN.

Exim akzeptiert von den eingetragenen Domänen Post und versucht E-Mail an den entsprechenden Benutzer zu verteilen. Will man nun an den User peter.muster@domain1 eine Email senden und ist peter.muster nicht der Unix Benutzername des benutzers, so kann man unter /etc/aliases einen Alias für peter.muster eintragen. Wenn bspw. der Unix Benutzername von peter.muster pmuster ist, würde der Alias peter.muster: pmuster lauten.

3 November 2007

Groovy 1.1 RC2 ist da

Seit dem 2. November 2007 ist der aktuellste Releasekanditat (RC2) von Groovy 1.1 zum Download erhältlich. Es ist der letzte Releasekanditat vor einer weiteren finalen Version von Groovy. Gemäss Roadmap folgt nach diesem Release die finale Version 1.1 von Groovy, welcher in den kommenden Wochen erhältlich sein soll.

Im aktuellen Release wurden Groovy 1.1 vor allem gehärtet, d.h. known issues behoben und Fehlerrückmeldungen aus der Groovy Gemeinde umgesetzt. Detaillierte Angaben findet man in den Release notes.

G2One, die Firma hinter Groovy und Grails, ruft die Anwendergemeinde auf diesen Release wieder um in ihrer Projekte zu integrieren, um eine solide 1.1 Version veröffentlichen zu können. Aufgrund der Verbesserungen in punkto Performance - G2One spricht von ca. 40% schnelleres Groovy als in 1.1RC1 - kann das ganze im Zusammenhang mit Grails sehr interessant werden. Ich werde den neuen Releasekandidaten auf jedenfall in unserem aktuellen Projekt gleich mal integriere und freue mich schon jetzt auf den finalen Release von Groovy 1.1.

14 October 2007

Groovy Baby! - Oder wie man last.fm web services integriert

Groovy bereitet auch mir seit kurzem sehr viel Spass. Ein Beispiel wieso das Arbeiten mit Groovy Spass machen kann, möchte ich an dieser Stelle kurz (mit der Betonung auf kurz) anbringen. Last.fm stellt ein paar Webservices zur Verfügung, mit welchem Anwender wie ich, ihre Profil und Musikdaten abfragen können. Nachfolgend seht ihr wie man mittels Groovy den Webservice anspricht und die Response auf triviale Weise ausliest.

Die Response des Webservice sieht bspw. so aus.


<topartists user="sa303" type="overall">
<artist>
<name>Ellen Allien</name>
<mbid>2ff63f00-0954-4b14-9007-e19b822fc8b2</mbid>
<playcount>246</playcount>
<rank>1</rank>
<url>http://www.last.fm/music/Ellen+Allien</url>
<thumbnail>
http://userserve-ak.last.fm/serve/50/16045.jpg
</thumbnail>
<image>
http://userserve-ak.last.fm/serve/160/16045.jpg
</image>
</artist>
<artist>
<name>Ein anderer Musiker</name>
<mbid>2ff63f00-0954-4b14-9007-e19b822fc8b2</mbid>
<playcount>246</playcount>
<rank>1</rank>
<url>http://www.last.fm/music/Ellen+Allien</url>
<thumbnail>
http://userserve-ak.last.fm/serve/50/16045.jpg
</thumbnail>
<image>
http://userserve-ak.last.fm/serve/160/16045.jpg
</image>
</artist>
</topartists>



Der nachfolgende Groovy Code "parst" die Response und verarbeitet diese mittels dem Groovy XmlSlurper.


import java.net.URL;

def target = 'http://ws.audioscrobbler.com/1.0/user/sa303/topartists.xml'
def stream = new URL(target).openStream();
def topartists = new XmlSlurper().parse(stream)

topartists.artist.each{
println "${it.rank} - ${it.name} (${it.playcount} mal gehört)"
}


Und schon ist die Top 100 meiner Lieblings Musiker auf der Console ersichtlich. Und die Implementation der Sache kostete mich gerade mal 3 Minuten :). Das ist Groovy.

20 September 2007

NHL 08 - Same shit, different day

Wie bereits in einem vorherigen Post angemerkt, scheint das NHL (07 oder 08) nicht ganz einwandfrei auf meinem neuen Windows Vista zu laufen. Scheinbar ist das Verhalten auf eine von EA nicht unterstützte Grafikkarte unter Windows Vista zurückzuführen.

Der "Registry Hack", welchen ich unter NHL 07 bereits angewendet habe, funktioniert glücklicherweise noch immer unter NHL08. Mann braucht nach wie vor nur folgenden Registry Key zu ändern.

[HKEY_CURRENT_USER\Software\EA SPORTS\NHL07]
"GFX Mode"=dword:00000003

Und schon funktioniert das Ganze auch unter einer "nicht unterstützten" Grafikkarten Hardware. Vielleicht sollte ich doch mal meine Hardware aufrüsten :)

5 September 2007

Microsoft und der Kampf gegen Unix Derivate

Auf Slashdot.org bin ich auf einen unterhaltsamen Beitrag gestossen. Offenbar sind auf dem XBox Online Gaming Portal von Microsoft Stichworte wie LINUXRULES oder L I N U X nicht erwünscht. Das Portal weisst die Stichworte unter der Begründung
Your motto contains inappropriate language. Please try again.
zurück. Offensichtlich scheint Microsoft den Kampf gegen die Unix Derivate noch immer zu betreiben (so dass es auch Anwender mitkriegen).

Hier findet man den Artikel.

1 September 2007

Grails 0.6 ist erschienen

Am 31.08.2007 wurde Grails 0.6 (Release Notes) veröffentlicht. Die wichtigsten Neuerung sind u.a. die Integration des Spring WebFlow und die "Joint Groovy/Java" Compilation. Ausserdem konnte Grails wieder um einiges an Performance gut machen. Zu guterletzt wurde auch am Erscheinungsbild gearbeitet. So erscheinen die GSP Views, welche mit Scaffolding erstellt wurden, in einem neuen Look und sehen mehr Web 2.0 ähnlich aus.

Falls die paar Zeilen nun das Interesse geweckt haben kann man auf der Grails Hompage die aktuelle Version herunterladen. Übringes soll dies die letzte 0.x Version gewesen sein. Das Entwicklungsteam um Graeme Rocher arbeitet nun am Releasekanditaten 1.0, welcher laut Homepage das Releasedatum Oktober 2007 hat. Lassen wir uns überraschen. Laut Issue Tracker von Grails gibt es noch viel zu tun.